
Christoph Seese wird Vorstand der Martha Stiftung. Er folgt auf Martina Pleyer, die diese Position seit 18 Jahren innehat und im Sommer mit dem Erreichen der Altersgrenze ihre Arbeit beendet. Für einen Monat Übergangszeit werden Christoph Seese und Martina Pleyer die Funktion gemeinsam wahrnehmen.
Christoph Seese bringt vielfältige und wertvolle Erfahrungen mit Komplexträgern wie der Martha Stiftung mit. Er war als Geschäftsführer für ZukunftPlus e.V., den Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. und die Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V. tätig. Davor erwarb er Konzernerfahrung in der freien Wirtschaft bei der Deutschen Bahn AG im Bereich DB-Training, Learning and Consulting. Seese ist Systemischer Organisationsberater, hat an der Universität Kassel Sozialwesen studiert und eine Berufsausbildung in der Pflege absolviert.
Für den sozialen Zusammenhalt in Hamburg
„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Martha Stiftung. Gemeinsam mit den Teams möchte ich die Zukunftsaufgaben aktiv gestalten. Mit ihren Angeboten für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf leistet die Stiftung seit über 175 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in Hamburg. Dieses Engagement nachhaltig mitzuprägen und weiterzuentwickeln, ist mir ein großes Anliegen“, so Christoph Seese.
Nach mehr als 18 Jahren an der Spitze der Martha Stiftung verabschiedet sich Martina Pleyer aus ihrer aktiven Rolle. Sie leitete gemeinsam mit Klaus Wicht elf Jahre lang die Martha Stiftung als zweiköpfiger Vorstand. Sein Eintritt in den Ruhestand ging einher mit substanziellen strukturellen Anpassungen, die 2019 zu der Besetzung einer vierköpfigen Geschäftsleitung unter Vorsitz der Vorständin führten. Unter ihrer Leitung hat sich die Stiftung kontinuierlich weiterentwickelt und als verlässliche Partnerin im sozialen Netz der Stadt Hamburg etabliert.
Die Kultur der Vielfalt klug gestaltend
In herausfordernden Zeiten, geprägt von politischen und strukturellen Veränderungen, ist es Martina Pleyer gelungen, das Profil der Stiftung zu schärfen und sie sicher für die Zukunft aufzustellen – stets mit einem klaren Wertekompass, großer Empathie und einer tiefen Verbundenheit zu den Menschen. Mit ihrem offenen Blick für die Mitarbeitenden und Klient*innen schuf sie Vertrauen und prägte eine Kultur der Vielfalt und Wertschätzung, für die die Martha Stiftung steht.
Nach innen war sie eine zugewandte, kluge Gestalterin, nach außen eine glaubwürdige, profilierte Vertreterin der Stiftung und ihrer diakonischen Werte. „Die Jahre bei der Martha Stiftung waren für mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich sehr prägend. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde – und froh über das, was wir gemeinsam entwickelt und erreicht haben. Die Mitarbeitenden mit ihrer Professionalität, ihrer Zuwendung zu den Menschen und ihrer Haltung waren für mich gleichermaßen Inspiration wie motivierende Verpflichtung“, so Martina Pleyer.
Mit viel Empathie und echter Zugewandtheit
Christian Heine, Stiftungsratsvorsitzender der Martha Stiftung, betont: „Ich danke Martina Pleyer von Herzen für ihr herausragendes Engagement und ihre prägende Rolle in der Entwicklung der Martha Stiftung seit ihrem Eintritt im Jahr 2007. Mit einem feinen Gespür für Menschen und Themen, mit Empathie und echter Zugewandtheit hat sie nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch Klient*innen, Freund*innen und Fördernde der Stiftung erreicht und verbunden.