Neuer Online-Ratgeber: Servicewohnen in Hamburg

In St. Georg bieten zum Beispiel die Amalie Sieveking-Stiftung (im Bild) und das Hartwig-Hesse-Quartier (am linken Bildrand) das Servicewohnen an, Foto: Luftbildcrew / Amalie Sieveking-Stiftung
In St. Georg bieten zum Beispiel die Amalie Sieveking-Stiftung (im Bild) und das Hartwig-Hesse-Quartier (am linken Bildrand) das Servicewohnen an, Foto: Luftbildcrew / Amalie Sieveking-Stiftung

In einer Servicewohnanlage leben ältere Menschen selbstständig in ihrer privaten, barrierefreien Wohnung und wer möchte, kann an den Angeboten für die Gemeinschaft teilnehmen. Das Betreuungspersonal vor Ort berät bei Bedarf zu Hilfe und Unterstützungsleistungen. Im neuen Online-Ratgeber, herausgegeben von der Sozialbehörde Hamburg, sind auch viele unserer im Bündnis vereinten Wohnstifte als Servicewohnanlage gelistet. Erfahren Sie mehr…

Servicewohnen, früher Betreutes Wohnen, ist eine Wohnform, die sich in erster Linie an ältere Menschen richtet. Sie bietet in der Regel barrierefreie Mietwohnungen und verschiedene gesetzlich definierte Serviceleistungen, sogenannte Grundleistungen. Neben einem Mietvertrag schließen die Menschen verpflichtend auch einen Betreuungsvertrag ab, in dem die angebotenen Grundleistungen und die dafür erhobene Betreuungspauschale festgehalten sind. Neben diesen Grundleistungen bieten viele Servicewohnanlagen auch weitere Wahlleistungen an.

Selbstständiges Leben…
Wer in eine Servicewohnanlage einziehen möchte, sollte (in der Regel) 60 Jahre oder älter sowie nicht mehr berufstätig sein. Im Servicewohnen leben die Menschen weiterhin selbstständig in ihrer Mietwohnung. Bei Bedarf haben sie Ansprechpersonen in der Wohnanlage, an die sie sich wenden können, um weitere notwendige Hilfen zu organisieren.

…in aktiver Gemeinschaft
In Servicewohnanlagen gibt es oft vielfältige Freizeitangebote. So kann eine soziale Gemeinschaft entstehen, die aktive Nachbarschaftshilfe und persönliche Freundschaften ermöglicht. Daher gehören zum Servicewohnen immer entsprechende Gemeinschaftsräume. Manche Servicewohnanlagen unterhalten darüber hinaus auch weitere Angebote, wie ein eigenes Café oder Restaurant, die oft auch externen Besucher*innen oder der Nachbarschaft offenstehen.

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Alle Servicewohnanlagen in Hamburg 

In Rissen ist die Else Voss Stiftung (im Bild), in Blankenese sind die Seniorenwohnungen der Martha Stiftung sowie die Anlage der Heinrich Schmilinsky Stiftung beispielgebend für das Servicewohnen, Foto: Michael Zapf / HaBüWo
In Rissen ist die Else Voss Stiftung (im Bild), in Blankenese sind die Seniorenwohnungen der Martha Stiftung sowie die Anlage der Heinrich Schmilinsky Stiftung beispielgebend für das Servicewohnen, Foto: Michael Zapf / HaBüWo
Servicewohnen bieten auch die Köster Stiftung in Barmbek, die Alida Schmidt-Stiftung in Horn, die Flutopfer-Stiftung in Lohbrügge sowie die Johann Carl Müller-Stiftung in Sasel (im Bild) an, Foto: Johann Carl Müller-Stiftung
Servicewohnen bieten auch die Köster Stiftung in Barmbek, die Alida Schmidt-Stiftung in Horn, die Flutopfer-Stiftung in Lohbrügge sowie die Johann Carl Müller-Stiftung in Sasel (im Bild) an, Foto: Johann Carl Müller-Stiftung
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