Nächste Lesungen fürs Ledigenheim – das Herbstprogramm

Portrait von Autor Nils Jockel
Autor Nils Jockel liest am 24.10.2025 aus seinem Roman „Kellertänzer“, Foto: Regina Kehn

Drei Herbst-Lesungen speziell fürs Ledigenheim finden im Kleinen Michel statt. Alle Beteiligten verzichten auf ein Honorar. Sie unterstützen das soziale und kulturelle Projekt „Das Ledigenheim erhalten!“ in der Hamburger Neustadt. Die Spenden der Besucher*innen kommen der laufenden Projektarbeit für den Erhalt und die Sanierung des Ledigenheims zugute.

Am Freitag, den 12. September 2025, treten die beiden erfolgreichen Autoren Stephan Schäfer und Lars Haider wieder gemeinsam auf. Was die beiden verbindet? Eine jahrelange Freundschaft, der Spaß an der Freude und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Was das für sie persönlich bedeutet, darüber plaudern die beiden an diesem Abend – und vielleicht auch über ihre Bücher… der ehemalige RTL-Chef Stephan Schäfer über seinen Debütroman „25 letzte Sommer“ und Lars Haider, der Chefredakteur des Hamburger Abendblattes, der mit der Krimireihe um den Ermittler Lukas Hammerstein Zehntausende Leser*innen begeistert.

Am Freitag, den 24. Oktober 2025, liest der Autor Nils Jockel und langjähriger Kurator am Museum für Kunst und Gewerbe aus seinem Roman „Kellertänzer“. Er schreibt über die beiden Maskentänzer Lavinia Schulz und Walter Holdt im Hamburg der 1920er Jahre. Nils Jockel ist vor Jahren auf dem Museumsdachboden auf einen Maskenfund gestoßen. Daraus wurde ein spannender Roman, er wird an dem Abend lesen und viel erzählen.

Einen Monat später am Freitag, den 21. November 2025, liest der Fernsehmoderator, TV-Journalist, Autor und Musiker Reinhold Beckmann aus seinem Roman „Aenne und ihre Brüder“. Das Leben von Reinhold Beckmanns Mutter Aenne war früh von Verlusten gezeichnet. Ihre Mutter starb, als Aenne noch ein Baby war. Vier Brüder hatte sie, alle sind im Krieg gefallen. Anders als viele ihrer Generation hat Aenne über diese Zeit nie geschwiegen. Ihre Brüder und Eltern blieben immer gegenwärtig, in Gesprächen, Fotos und Erinnerungen. Reinhold Beckmann erzählt die Geschichte von Aenne, Franz, Hans, Alfons und Willi, zwischen hartem Alltag auf dem Dorf, katholischer Tradition und beginnender Diktatur. Und davon, was der Krieg mit Menschen macht, wenn keiner zurückkehrt.

Alle Abende beginnen um 19 Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg.

Wir bitten Sie um Anmeldung zu den Lesungen unter anmeldung@stiftungros.de oder telefonisch unter 040 – 29813888.

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