Kummerfeldt Stiftung und Hartwig-Hesse-Stiftung starten innovative Kooperation: Gemeinsam für mehr sozialen Wohnungsbau in Hamburg!

Vorstand der Edgar und Nina Kummerfeldt-Stiftung: Steffen Siegmund, Ulrich Horn, Heike Horn (v.l.n.r.), Foto: Kummerfeldt Stiftung
Vorstand der Hartwig-Hesse-Stiftung Maik Greb und Vorsitzende des Kuratoriums Annette Teichler, Foto: Hartwig-Hesse-Stiftung

Zwei Stiftungen aus unserem engagierten Bündnis bündeln ihre Kräfte, um sozialen Wohnraum langfristig zu sichern und neue Perspektiven für bezahlbares Wohnen in der Hansestadt Hamburg zu schaffen. Die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung und die Hartwig-Hesse-Stiftung haben eine wegweisende Kooperation vereinbart, die finanzielle Nachhaltigkeit mit gesellschaftlichem Nutzen verbindet.

Den Auftakt bildet ein Sozialdarlehen der Kummerfeldt Stiftung in Höhe von 2,65 Millionen Euro. Mit diesem übernimmt die Stiftung bestehende Darlehenspakete des integrativen Hartwig-Hesse-Quartiers der Hartwig-Hesse-Stiftung im Stiftsviertel St. Georg.

Hintergrund ist das Auslaufen bisheriger Zinsbindungen, die bei einer klassischen Anschlussfinanzierung zu deutlich höheren Finanzierungskosten geführt hätten. „Die Idee des Sozialinvestors zeigt hier ihre ganze Stärke“, erläutert Maik Greb, Vorstand der Hartwig-Hesse-Stiftung. „Die Hartwig-Hesse-Stiftung spart erhebliche Zinsaufwendungen und kann diese Mittel direkt für ihre gemeinnützige Arbeit einsetzen. Gleichzeitig kann die Kummerfeldt Stiftung ihre Stiftungsziele im sozialen Wohnungsbau mit einem starken Partner, der eine sichere Verzinsung garantieren kann, seriös umsetzen. Eine klassische Win-Win-Situation und vor allem ein Gewinn für den sozialen Wohnungsbau in Hamburg.“

Langfristiges Engagement für bezahlbaren Wohnraum
Beide Partner verstehen die Vereinbarung nicht als einmalige Finanzierungsmaßnahme, sondern als Startschuss für eine langfristige Zusammenarbeit. Ziel ist es, in den kommenden Jahren gemeinsam weitere Projekte des sozialen Wohnungsbaus zu entwickeln und umzusetzen.

Ulrich Horn von der Kummerfeldt Stiftung betont: „Wir wollen in Hamburg nachhaltig im sozialen Wohnungsbau aktiv sein. Bereits heute engagieren wir uns unter anderem als Partner im Bündnis Hamburger Wohnstifte für die Vernetzung der Wohnstifte. In der gezielten Kooperation mit der Hartwig-Hesse-Stiftung sehen wir nun einen konkreten Hebel, um in den kommenden Jahren zusätzlichen Wohnraum für Menschen zu schaffen, die auf bezahlbare Wohnungen angewiesen sind.“

Gemeinsam mehr erreichen
Die Verantwortlichen beider Stiftungen sind überzeugt, dass innovative Finanzierungsmodelle künftig eine noch größere Rolle spielen werden. Gerade in Zeiten steigender Baukosten, hoher Zinsen und knapper öffentlicher Mittel seien kreative Partnerschaften gefragt.

„Hamburg braucht mehr Menschen, die nicht nur über sozialen Wohnungsbau sprechen, sondern ihn aktiv möglich machen“, so Greb. „Vielleicht gibt es Grundstückseigentümer, Stifterinnen, Stifter oder andere Unterstützer, die einen Beitrag leisten möchten. Wir freuen uns über jede Idee, jedes Gespräch und jeden Kontakt.“

Auch Ulrich Horn richtet einen offenen Appell an potenzielle Mitstreiter: „Wer in Hamburg etwas für Senioren bewegen möchte, insbesondere wenn es sich um altersgerechten bezahlbaren Wohnraum handelt, findet bei uns offene Türen. Wer geeignete Grundstücke hat, Kooperationen im Quartier anstrebt oder vor Finanzierungsherausforderungen steht, gemeinsam lässt sich mehr erreichen.“

Die beiden Stiftungen laden daher ausdrücklich weitere Partner ein, sich an der Entwicklung neuer Wohnprojekte zu beteiligen. Gesucht werden insbesondere Grundstücke, Entwicklungsmöglichkeiten und Menschen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung aktiv wahrnehmen möchten.

Weitere Informationen:
https://kummerfeldt.foundation und www.hartwig-hesse-stiftung.de

Blick auf das Hartwig-Hesse-Quartier der Hartwig-Hesse-Stiftung im Stiftsviertel St. Georg, Foto: Hartwig-Hesse-Stiftung
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