
Am Dienstag, den 14. April 2026, kamen 40 Vorstände und Geschäftsführungen der Mitgliedseinrichtungen des Bündnisses für Hamburger Wohnstifte im Lichtwarksaal der Carl-Toepfer-Stiftung zusammen. Die zweimal jährlich stattfindenden Treffen haben sich als zentrales Forum für den intensiven Austausch zu aktuellen Fragestellungen und Zukunftsthemen etabliert.
Im Plenum wurde zunächst die gemeinsame Netzwerkarbeit reflektiert. Dabei standen insbesondere die vielfältigen Aktivitäten des Bündnisses sowie fachliche und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen im Mittelpunkt. Hervorgehoben wurde dabei die enge Zusammenarbeit mit Stadt, Politik und Verwaltung – insbesondere mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie dem Stiftungsreferat der Justizbehörde.
Neue Impulse durch Thementische
Ein besonderer Schwerpunkt lag anschließend auf der inhaltlichen Arbeit in Kleingruppen. Erstmals wurde das Format der Thementische erprobt und das mit sehr positiver Resonanz. In vier Themenfeldern gingen die Teilnehmenden praxisnah in den Austausch zu:
- Digitalisierung für ältere Menschen und Smart-Living-Technologien
- Fundraising und Fördermittelgewinnung
- Bau- und Modernisierungsvorhaben: Förderung und Machbarkeit
- Vermögensschutz und Sicherung des Stiftungskapitals
Expert*innen aus dem Bündnis brachten ihre Erfahrungen ein und ermöglichten einen intensiven Austausch zwischen kleineren und größeren Wohnstiften.
Wachsendes Bündnis und neue Kontakte
Darüber hinaus wurden neue Bündnismitglieder vorgestellt. Auch interessierte Vertreter*innen potenzieller Wohnstiftungen nutzten die Gelegenheit, das Bündnis näher kennenzulernen und erste Einblicke in die gemeinsame Arbeit zu gewinnen.
Zustiftungen als strategisches Zukunftsthema
Als ein wichtiges strategisches Thema für die Wohnstifte wurde die Einwerbung von Zustiftungen definiert. Das Bündnis positioniert sich hier als starker idealer Partner für Zustiftungen – und als erste Anlaufstelle für alle, die Grundstücke oder Gebäude für gemeinwohlorientiertes Wohnangebote einbringen möchten. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum für besondere Zielgruppen zu sichern und weiter auszubauen.
Wir danken den Mitwirkenden an den Thementischen für ihre fachliche Expertise und die Impulse: Michael Kröger (Hospital zum Heiligen Geist), Andrea Gutzeit (Homann-Stiftung), Alexandra Bossen und Tobias Behrens (Stattbau Hamburg) sowie Reiner Schäfer (Behrens-Stiftung).
Unsere Bündnistreffen bieten Raum für gemeinsame Positionierungen, den Austausch zu aktuellen Herausforderungen und die Entwicklung neuer Ideen für die Zukunft der Wohnstifte in Hamburg – und stärken damit nachhaltig das Netzwerk.



