Die Röder-Stiftung unterstützt neues Projekt „Gemeinsam statt Einsam“

Röder-Stiftung unterstützt Projekt „GemsE – Gemeinsam statt Einsam“
Neues Projekt „GemsE – Gemeinsam statt Einsam“ bringt Jung und Alt zusammen, unterstützt von der Röder-Stiftung, Foto: pexels, Kampus

Am 1. Oktober 2025 startet „GemsE – Gemeinsam statt Einsam“: Das Projekt bringt Senior*innen und Kinder psychisch erkrankter Eltern im Raum Hamburg zusammen. Koordiniert wird GemsE vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Unser Bündnismitglied die Hildegard und Horst Röder-Stiftung übernimmt die Projektfinanzierung für ein Jahr mit 40.000 Euro.

Die gemeinnützige Röder-Stiftung engagiert sich seit 1992 in der Metropolregion Hamburg für Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind – sowohl durch direkte Einzelfallhilfe als auch durch die Förderung sozialer Projekte. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Armut und Einsamkeit im Alter. Aus diesem Engagement heraus wird auch das Tandemprojekt „Gemeinsam statt Einsam“ unterstützt.

Belebender Austausch zwischen den Generationen  
Im Rahmen einer begleitenden Studie untersucht die UKE-Forschungsgruppe „Familienforschung und Psychotherapie“ unter Leitung von Prof. Dr. Silke Wiegand-Grefe die Wirkung von Tandems zwischen Senior*innen und Kindern psychisch erkrankter Eltern. Beide Zielgruppen sind besonders häufig von Einsamkeit und Armut betroffen. Ziel ist es, über die Tandems und den Austausch zwischen den Generationen die empfundene Einsamkeit zu verringern und die soziale Teilhabe – insbesondere von armutsbetroffenen Teilnehmenden – zu fördern. Auf diesem Weg sollen sich auch die psychische Gesundheit und die gesundheitsbezogene Lebensqualität der Teilnehmenden verbessern.

Wer kann teilnehmen?
Für ein solches Tandem können sich grundsätzlich Interessierte ab 60 Jahren oder Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren, die in regelmäßigem Kontakt zu mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil stehen, anmelden. Die Tandems werden während der gesamten Laufzeit von dem Forschungsteam begleitet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei Interesse wenden Sie sich an die Hildegard und Horst Röder-Stiftung, per Email info@roeder-stiftung.de, unter Tel. 040 / 553 64 19 

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